Mensch, Maschine!

Zukunft der Arbeit (2/13) — Smarte Assistenten

Zukunft der Arbeit (2/13) — Smarte Assistenten

Heute ist ein persönlicher Assistent für viele fernes Karriereziel, in Zukunft wird niemand mehr ohne auskommen, von der Baustelle bis zur Chefetage.
Stets aufmerksam beobachten die Algorithmen uns bei der Arbeit, immitieren uns, personalisieren ihr Angebot, ja denken für uns mit und sogar voraus. Und ihr größter Vorteil: Sie fragen nie nach dem Sinn ihrer Tätigkeit.

Zukunft der Arbeit (1/13) — Nehmen die Maschinen uns die Arbeit weg?

Der Klassenkampf der Roboter hat begonnen. Die Produktionsmittel nehmen uns die Arbeit weg. Was sollen wir angesichts der übermächtigen Maschinen tun? Kapitulieren? Besser: Kollaborieren. Wenn die Maschinen uns immer mehr abnehmen, müssen wir auch immer enger mit ihnen zusammenarbeiten.

In der dritten Staffel schauen wir genau hin: Was leisten Maschinen, was werden sie noch lernen und was werden sie wohl nie können, was bleibt also am Ende der Automatisierung durch KI und Roboter für uns übrig? Das ist die Arbeit der Zukunft.

Künstliche Kreativität (6/6) — Können Computer sich selbst weiterentwickeln?

Computer erfinden Schaltungen, die für Menschen nicht mehr zu verstehen sind und machen sich dabei bisher unbekannte elektromagnetische Effekte zu nutze. Dafür brauchen sie keine Intelligenz, sie nutzen allein Versuch und Irrtum — das Prinzip der Evolution. Aber reicht das schon, um sich selbst weiterzuentwickeln? Und worüber haben wir überhaupt in dieser Staffel gesprochen? Das alles in der letzten Episode der Reihe „Künstliche Kreativität“.

Künstliche Kreativität (4/6) — Cyber-Surrealismus: KI schreibt Kunstgeschichte

Maschinen sind fleißig und auch Fleiß führt zu kreativen Produkten, durch Immitation zum Beispiel. Doch etwas ganz neues, eine neue Ästhetik, ein kunsthistorischer Paradigmenwechsel, der braucht noch immer menschliches Genie — oder einen kaputten Bilderkennungsalgorithmus. Mit dem Cyber-Surrealismus von Googles Deep Dream führen die Maschinen vor, wie sie die Welt wahrnehmen, nicht als Dinge, sondern als Schlieren und Gräben und vor allem: als Hunde.

Künstliche Kreativität (3/6) — Computerlyrik: Unsinn, zum Weinen schön

Computer schreiben eigene Gedichte, Artikel, sogar Drehbücher. Die Texte lesen sich als wären sie von Menschen geschrieben, nur der Inhalt fehlt — wie bei ahnungslosen Stehgreifvorträgen oder Knickzettelspielen. Warum uns gerade das häufig zum Lachen und Weinen bringt erklärt die philosophische Anthropologie.

Künstliche Kreativität (2/6) — Rembrandt aus dem Automaten

Musikcover aus der Jukebox, Bildverschnitte aus dem Archiv, Rezeptcollagen aus der Kochbuchsammlung und neueste Mode aus alten Katalogen: Lernende Maschinen schaffen nichts Neues, aber sie können gut abgucken. Ihr Vorteil: Sie immitieren so fleißig, dass sie auch jene Eigenheiten, Muster und Stilistika übernehmen, die uns selbst völlig unbewusst sind. Aber ist ein gutes Immitat schon Kunst?

Künstliche Kreativität (1/6) — Nach allen Regeln der Kunst

Klar, Regeln befolgen, das können die Maschinen, aber kreativ werden, Neues erschaffen, das bleibt doch wohl dem Menschen vorbehalten. Doch funktioniert nicht auch Kreativität häufig nach einfachen Regeln des Handwerks oder der Rekombination? Und wie kreativ ist kreative Arbeit eigentlich wirklich? Designalgortihmen und Jazzcomputer zeigen, wie Neues entsteht, gerade wenn man sich strikt an die Regeln hält.

Der feine Unterschied (7/7) — Befreit die Maschinen!

Auch wenn die Maschinen niemals so denken werden wie Menschen: Können sie die Welt nicht einfach ausrechnen, so wie das Wetter? Klar ist, richtig schlau sind die Computer nur, wenn sie außerhalb unserer Denkstrukturen operieren. Doch gerade das wollen wir ihnen verbieten. Deshalb fordere ich: Befreit die Maschinen!

Der feine Unterschied (6/7) — „Balls have zero to me“

Die ersten Künstlichen Intelligenzen lernen das Sprechen und entwickeln dabei eigene, für Menschen unverständliche Codes. Doch handelt es sich wirklich um neue Sprachen? Nutzen Computer Symbole und Semantiken, um die Welt zu beschreiben, entwickeln sie eigene Kommunikationsmittel, oder übertragen sie nur Einsen und Nullen und wo ist da der Unterschied?