Mensch, Maschine!

Künstliche Kreativität (1/6) — Nach allen Regeln der Kunst

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Klar, Regeln befolgen, das können die Maschinen, aber kreativ werden, Neues erschaffen, das bleibt doch wohl dem Menschen vorbehalten. Doch funktioniert nicht auch Kreativität häufig nach einfachen Regeln des Handwerks oder der Rekombination? Und wie kreativ ist kreative Arbeit eigentlich wirklich? Designalgortihmen und Jazzcomputer zeigen, wie Neues entsteht, gerade wenn man sich strikt an die Regeln hält.

Links und Literatur

Der großartige, angeblich von AI-CD beta entworfene Werbespot für Clorets Mint Tabs ist leider nicht mehr in voller Länge im Netz zu finden. Ich konnte nur diese GIF der Anfangssequenz auftreiben (leider ohne Bellen).

Für alle, die die Kunstfilterjahre verpasst haben. Hier eine Anleitung für Aquarelle. Sieht auch heute alles viel schöner aus.

Logos kann man sich auf Tailor Brands ausrechnen lassen.

Bestes Spielzeug des Jahres 1967 und das nächste was Grundschüler bis heute an LSD kommen: der Spirograph.

Die digitale Version davon, sogenannte Generative Kunst, kann zum Beispiel so aussehen: https://thedotisblack.com/

Hier ein Review zur Neuerscheinung von Jam Factory aus dem Jahr 1987 und ein Bild der megacoolen Benutzer*innenoberfläche.

Der Jazzposaunist George Lewis und seine Software Voyager.

Von radikalen Kompositionen aus dem Automaten kann man lesen in Guiseppe Englert, Otto Laske and C. Roads (1981): „Automated Composition and Composed Automation“, in: Computer Music Journal, Vol. 5, No. 4 1981. S. 30-35.

Wer sich für Algortihmen in der Musik interessiert, muss Bruno Spoerri fragen, der alles darüber weiß. Die meißten der hier aufgeführten Beispiele habe ich mir von ihm geliegen. Hier gibt es eine tolle kleine Einführung von ihm: Bruno Spoerri (2018): „Jeder Computer ist ein Künstler“, in: Machines and Robots (S. 60-72). Christoph Merian Verlag, Schweiz. S. 65.

Credits

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Vielen herzlichen Dank an Johann Niegl für die Titelmusik und Hans-Jakob Gohr für die Covergestaltung. <3

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